Schüleraustausch in Australien





Die Verbesserung und Erweiterung der Fremdsprachenkenntnisse ist in erster Linie der Sinn und Zweck eines Schüleraustauschs. Deutsche Schüler verbringen einen gewissen Zeitraum in einem Land, welches die besagte Fremdsprache als Amtssprache führt. Umgekehrt nehmen ausländische Schüler aus demselben Grund an einem Schüleraustausch in Deutschland teil.

Während der Schüleraustausch in europäischen Ländern häufig auf wenige Wochen begrenzt wird, ist in Übersee meistens ein längerer Aufenthalt geplant. In einem entfernten Land wie z. B. Australien lohnt sich ein langfristiger Austausch schon wegen der weiten Reise und der damit verbundenen Zeitumstellung, an welche sich die jungen Menschen gewöhnen müssen.

Außerdem ist dieser Staat sehr groß und vielseitig, so dass abgesehen von der Verbesserung des Wissenstandes auch die intensive Beschäftigung mit einer völlig neuen Kultur ein wichtiger Bestandteil des Austauschprogrammes ist. Die meisten Austauschschüler sind Gymnasiasten und wohnen ein ganzes Schuljahr in diesem faszinierenden Land, welches sie auf Anhieb in seinen Bann zieht.

 

Ein Schüleraustausch kann teuer sein


 

Bei der Mehrheit der Teilnehmer an einem Schüleraustausch in Australien handelt es sich um Jungen und Mädchen aus gut situierten Familien. Schließlich kostet ein langer Aufenthalt am anderen Ende der Welt eine beträchtliche Summe Geld, die bei weitem nicht jede Familie in Deutschland aufbringen kann. Obwohl es Stipendien gibt, die den Schülern von den Organisationen zur Verfügung gestellt werden, müssen die Erziehungsberechtigten den Großteil der Kosten tragen.




Das sollten Familien unbedingt vor der Entscheidung für einen schulischen Auslandsaufenthalt berücksichtigen. Sonst könnte es passieren, dass die Ressourcen für das Jahr in Australien nicht ausreichen und die Schüler vor Ort mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert werden. Außerdem dürfen Eltern und Kinder nicht vergessen, dass das heutige Schulsystem in der Bundesrepublik einen Schüleraustausch wesentlich schwieriger macht, als es noch vor einigen Jahren der Fall war.

Es ist natürlich weitaus anspruchsvoller, das Abitur in 12 anstelle von 13 Schuljahren zu schaffen. Deshalb ist es mittlerweile relativ schwierig, ein Austauschjahr einzuplanen, ohne im Anschluss an den Aufenthalt ein Schuljahr in Deutschland zu wiederholen.

 

Ein sehr beliebtes Bildungssystem


 

Das Alter für einen Schüleraustausch in Australien ist auf 15 bis 18 Jahre beschränkt, so dass die meisten Teilnehmer zum besagten Zeitpunkt in der 11. oder 12. Klasse sind. Das Bildungssystem ist für die meisten Schüler ein entscheidender Punkt, der für einen Aufenthalt in Down Under spricht.

Die Kombination aus britischen und US-amerikanischen Traditionen macht den Schulbesuch zu einer reizvollen Angelegenheit. Dazu gehören die englischen Schuluniformen wie das breite Angebot an Fächern und sportlichen Aktivitäten, das in den USA sehr beliebt ist.

 

Anpassung und Weltoffenheit sind Pflicht


 

Ein Schüleraustausch erfordert in einem multikulturellen Staat wie Australien ein gewisses Maß an Anpassung. Es kann durchaus passieren, dass die Schüler in einer Gastfamilie mit Vorfahren aus anderen Kontinenten untergebracht werden. Es ist ratsam, sich als Teilnehmer an einem Austauschprogramm nicht grundsätzlich vor sämtlichen Religionen zu verschließen und diesbezüglich ein wenig Offenheit an den Tag zu legen.

Auf diese Weise erfahren die Schüler interessante Details über ein außergewöhnliches Land und lernen auf diversen Ausflügen an den Wochenenden und während der Ferienzeiten einige der schönsten Ecken der Welt kennen.

Pulsierende Großstadtmetropolen, imposante Wüstenregionen und kilometerlange Traumstrände aus feinstem Sand machen einen Austausch in Australien zu einem ganz besonderen Erlebnis.




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